Die Indianer kämpfen derzeitig hauptsächlich gegen eingeschleppte Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose und Windpocken, denn diese sind für sie – ohne Medikamente aus der Zivilisation – tödlich. Ärzte stellten fest, dass bereits 15% der Indianer an eingeschleppten Krankheiten gestorben sind. Eine weitere Folge des Kontaktes mit der Zivilisation ist der soziale Verfall ihrer Lebensgemeinschaften.
Der FUNAI (Fundacao National do Indio), die „Indianerschutzbehörde“ Brasiliens, die 1967 gegründet wurde, sind zum Teil die Hände gebunden, da die rechtsprechenden Richter oft unter staatlichem oder wirtschaftlichen Druck stehen. Die Lager der proindianischen Organisationen sind oft gespalten.
Den Yanomami bleibt daher nur eine Chance: Sich Gehör bei internationalen Menschenrechtsorganisationen, Weltkongressen und Bürgern in den Industriestaaten zu verschaffen, bevor ihr Volk und Ihre Kultur für immer verschwindet. [»] |