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Die brasilianischen Yanomami-Indianer (3)

 

Die Vernichtung der Yanomami

Im Yanomami-„Schutzgebiet“ gibt es Goldvorkommen, die von Hunderten von Goldsuchern ausgebeutet werden. Noch bis etwa 1998 wurde das Gold auf folgende Weise dem Wald entrissen: Der Boden des Waldes wurde nach der Rodung aufgeschäumt, abgesaugt und auf eine Wassertreppe geleitet, in deren Stofftüchern sich das Gold absetzen sollte. Da sich aber nicht alles Gold absetzte, fing man das Wasser wieder auf und gab ihm Quecksilber hinzu, da dieses wie ein Magnet auf Gold wirkt. Das ganze Gemisch wurde dann erhitzt. Das Quecksilber verdunstet und zerstört die Natur... nur zurück blieb das Gold.


Aufgrund internationaler Proteste beendete Brasilien nach vielen Jahren des Nichtstuns die Arbeit der Goldsucher und wies sie aus dem „Yanomami-Schutzgebiet“ aus. Zurück blieben nur wenige Goldsucher der sogenannte „harte Kern“.

Anfang 2000 stattete die brasilianische Regierung verschiedene Nichtregierungsorganisationen mit erheblichen Finanzmitteln für die medizinische Versorgung wie etwa der Yanomami-Indianer aus.  [»]

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