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Die brasilianischen Yanomami-Indianer (4)

   

Die Vernichtung der Yanomami

Mit dieser Finanzierung kommt Brasilia einer Auflage der Weltbank nach. Diese hatte verlangt – so wie Besseler es in seiner Aktion 1999 von der Weltbank forderte – einen Teil der Brasilien gewährten Kredite zugunsten der Indianer einzusetzen. 

Doch jetzt drohen diese ersten Erfolge durch eine neue Invasion zunichte gemacht zu werden: Eine Nachricht, vom Dezember 2000, aus Boa Vista besagt, dass erneut Goldsucher ins Yanomami-Gebiet eindringen. Die Zahl der Goldsucher wird derzeitig auf mehr als 3.000 geschätzt. Mit Booten und Kanus gelangen die Goldsucher von Boa Vista über den Fluss Mucujai ins Indianer-Gebiet.

Die brasilianische Regierung hatte bereits nach dem Eindringen der ersten 400 Goldsucher eine „Operation“ versprochen, um mit Hilfe des Militärs die Goldsucher herauszuholen. Nichts ist bisher geschehen. Es ist zu befürchten, dass weitere Goldsucher folgen werden, solange die brasilianische Regierung wieder tatenlos zusieht.

Daher kann von einer „Rettung der Yanomami“ keine Rede sein, auch wenn dies gelegentlich in der Presse behauptet wird!  [»]

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